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Was gegen Aphten Tun: Ursachen und was hilft

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Aphten sind schmerzhafte, kleine Geschwüre in der Mundhöhle, die meist von selbst abheilen
  • Häufige Ursachen: Kleine Verletzungen, Stress, bestimmte Lebensmittel oder Mangelerscheinungen
  • Erste Hilfe umfasst: Gute Mundhygiene, desinfizieren und Schmerzen lindern
  • Naturheilsalben können den Heilungsprozess unterstützen und Beschwerden lindern
  • Bei hartnäckigen Aphten ist ein Zahnarzt oder Arzt die richtige Anlaufstelle

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Was sind Aphten und wie entstehen sie?

Aphten sind kleine, schmerzhafte Geschwüre, die sich in der Mundhöhle bilden – auf der Innenseite der Wangen, an den Lippen, auf dem Zahnfleisch oder der Zunge. Obwohl sie unangenehm sind, gehören Aphten zu den häufigsten Mundverletzungen und sind in den allermeisten Fällen harmlos.

Typischerweise beginnt eine Apthte mit einem leichten Kribbeln oder Brennen. Nach ein bis zwei Tagen wird die betroffene Stelle rot und es bildet sich ein weißlich-grauer Belag. Aphten treten einzeln oder in Gruppen auf und können unterschiedliche Größen haben – von stecknadelkopfgroß bis zu mehreren Zentimetern.

Die gute Nachricht: In der Regel heilen Aphten innerhalb von 7 bis 14 Tagen von selbst ab, ohne Narben zu hinterlassen. Bis dahin können aber gezielte Maßnahmen die Beschwerden deutlich lindern.

Häufige Ursachen für Aphten

Um Aphten effektiv zu behandeln, ist es wichtig zu verstehen, was sie verursacht. Die Auslöser sind vielfältig:

Mechanische Reizungen und Verletzungen

Die häufigste Ursache für Aphten sind kleine Verletzungen im Mund – durch zu aggressive Zahnbürsten, spitze Zahnkanten, Zahnspangen oder versehentliches Beißen auf die Wange. Auch schlecht sitzende Zahnprothesen oder Druckstellen können Aphten auslösen. Dies ist der Grund, warum Mundheilsalben besonders bei Druckstellen hilfreich sind.

Ernährung und bestimmte Lebensmittel

Manche Menschen reagieren empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel, die Aphten auslösen oder verschlimmern:

  • Saure Lebensmittel (Zitrusfrüchte, Tomaten, Essig)
  • Scharfe Gewürze
  • Heiße Speisen und Getränke
  • Sehr salzige Snacks
  • Lebensmittel mit Konservierungsstoffen

Ein Nährstoffmangel, insbesondere ein Mangel an Vitamin B12, Folsäure, Zink oder Eisen, erhöht die Anfälligkeit für Aphten deutlich.

Stress und hormonelle Faktoren

Aphten entstehen oft in stressigen Zeiten oder bei hormonellen Schwankungen. Manche Menschen bekommen regelmäßig Aphten während ihres Menstruationszyklus.

Mundgesundheit und Hygiene

Schlechte Mundhygiene, aggressive Zahnreinigung oder Alkoholmundwasser können Aphten begünstigen. Auch eine bestehende Mundschleimhautentzündung erhöht das Risiko.

Sofortige Maßnahmen bei Aphten

Desinfektion und Reinigung

Der erste Schritt ist, die betroffene Stelle sauber zu halten. Spülen Sie Ihren Mund mehrmals täglich mit lauwarmem Salzwasser (1 Teelöffel Salz in 250 ml Wasser). Dies desinfiziert die Wunde und lindert Schmerzen.

Nutzen Sie eine weiche Zahnbürste und verzichten Sie auf aggressive Zahnreinigung in der unmittelbaren Umgebung der Apthte. Eine professionelle Zahnreinigung sollte aufgeschoben werden, bis die Apthte abgeheilt ist.

Schmerzlinderung

Um Schmerzen zu reduzieren, können Sie:

  • Lokal wirkende Schmerzmittel auftragen (nach Rücksprache mit dem Zahnarzt)
  • Kalte Kompressen oder Eiswasser auf der betroffenen Stelle halten (lindert Entzündung)
  • Weiche, lauwarme Speisen bevorzugen
  • Sehr heiße und kalte Getränke meiden

Vermeidung von Reizstoffen

Während die Apthte heilt:

  • Verzichten Sie auf saure, scharfe und salzige Lebensmittel
  • Meiden Sie alkoholhaltige Mundwässer und Spülungen
  • Rauchen Sie nicht – Nikotin reizt die Schleimhaut zusätzlich
  • Trinken Sie genug Wasser, um die Schleimhaut nicht austrocknen zu lassen

Natürliche Behandlungsoptionen

Viele Menschen nutzen Hausmittel gegen Aphten, da sie sanft sind und oft wirksam helfen. Hier sind bewährte Ansätze:

Salzwasserspülung

Das älteste und zuverlässigste Hausmittel ist und bleibt die Salzwasserspülung. Sie desinfiziert, reduziert Entzündungen und fördert die Heilung. Spülen Sie 4 bis 6 Mal täglich, besonders nach den Mahlzeiten.

Honig und pflanzliche Präparate

Roher Honig hat natürliche antibakterielle Eigenschaften und kann direkt auf die Apthte aufgetragen werden. Lassen Sie ihn einige Minuten einwirken.

Auch andere Hausmittel wie bestimmte Kräuterspülungen können hilfreich sein, sollten aber mit dem Zahnarzt abgestimmt werden.

Flüssigkeitszufuhr und Ernährung

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen unterstützen die Heilung:

  • Vitamin B12 und Folsäure: grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Eier
  • Zink: Nüsse, Samen, Fleisch, Meeresfrüchte
  • Eisen: rotes Fleisch, Linsen, dunkles Blattgemüse

Wie Mundheilsalbe bei Aphten hilft

Mundheilsalben sind eine effektive Ergänzung zu Hausmitteln und Grundmaßnahmen. Sie bieten mehrere Vorteile:

Schutzfunktion

Eine hochwertige Mundheilsalbe bildet einen schützenden Film über der betroffenen Stelle. Dies reduziert den Kontakt mit Speichel, Nahrung und Getränken – was Schmerzen lindert und die Heilung beschleunigt.

Entzündungshemmung und Wundheilung

Pflanzliche Mundheilsalben enthalten natürliche Inhaltsstoffe, die bekannt dafür sind, Entzündungen zu lindern und die Wundheilung zu unterstützen. Die sanfte Formulierung macht sie auch für empfindliche Mundhöhlen geeignet.

Langanhaltende Wirkung

Im Gegensatz zu Spülungen haftet eine Salbe länger an der betroffenen Stelle, was eine intensivere Einwirkzeit ermöglicht. Idealerweise tragen Sie sie mehrmals täglich auf, besonders nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen.

Anwendung von Mundheilsalbe

Die Anwendung ist einfach:

  1. Mund mit Salzwasser spülen und trocknen
  2. Salbe dünn auf die betroffene Stelle auftragen
  3. Eine Viertelstunde nicht essen oder trinken
  4. Mindestens 3 bis 4 Mal täglich wiederholen

Bei Druckstellen durch Zahnprothesen kann die Salbe auch präventiv aufgetragen werden, um Verletzungen zu vermeiden.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

In den meisten Fällen heilen Aphten von selbst. Allerdings sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, wenn:

  • Die Apthte größer als 1 cm ist – sehr große Aphten heilen langsamer
  • Sie sehr schmerzhaft ist – der Zahnarzt oder HNO kann stärkere Mittel verschreiben
  • Sie länger als 3 Wochen anhält – dies kann ein Zeichen für ein ernsteres Problem sein
  • Sie kehren immer wieder zurück – wiederholte Aphten können auf Vitamin- oder Mineralstoffmangel hindeuten
  • Sie mit Fieber oder Schwellungen verbunden sind – dies könnte auf eine Infektion hinweisen
  • Es sind ungewöhnlich viele Aphten gleichzeitig – dies kann auf ein systemisches Problem hindeuten

Ihr Zahnarzt kann spezifische Behandlungen empfehlen und die genaue Ursache bestimmen.

Aphten vorbeugen – praktische Tipps

Mundpflege optimieren

  • Verwenden Sie eine weiche Zahnbürste und putzen Sie sanft
  • Wechseln Sie regelmäßig zu einer neuen Zahnbürste (alle 3 Monate)
  • Nutzen Sie nicht-alkoholische Mundwässer
  • Achten Sie auf gute Mundhygiene, aber ohne zu aggressiv zu sein

Ernährung bewusst gestalten

  • Notieren Sie, welche Lebensmittel bei Ihnen Aphten auslösen
  • Sorgen Sie für ausreichend Vitamine und Mineralstoffe
  • Vermeiden Sie häufiges Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum

Stress reduzieren

Stress ist ein häufiger Auslöser für Aphten. Regelmäßige Entspannung, ausreichend Schlaf und leichte körperliche Bewegung können das Risiko senken.

Prothesen und Zahnspangen überprüfen

Wenn Sie eine Zahnprothese oder Spange tragen, achten Sie darauf, dass diese richtig sitzt und keine Druckstellen verursacht. Eine schlechtsitzende Prothese kann durch besseren Halt Aphten vermeiden.

Nährstoffmangel ausschließen

Wenn Sie häufig Aphten bekommen, kann eine Blutuntersuchung helfen, Mangelerscheinungen aufzudecken. Eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen, Zink, Eisen und Folsäure ist wichtig.

Unser Fazit: Was wirklich gegen Aphten hilft

Aphten sind zwar unangenehm, aber in der Regel harmlos und selbstlimitierend. Die beste Strategie kombiniert mehrere Ansätze:

  1. Sofortmaßnahmen: Salzwasserspülungen und Schmerzlinderung
  2. Schutz und Unterstützung: Eine pflanzliche Mundheilsalbe schützt die Wunde und fördert die Heilung
  3. Prävention: Sanfte Mundpflege, bewusste Ernährung und Stressabbau
  4. Professionelle Hilfe: Bei großen, schmerzhaften oder hartnäckigen Aphten – nicht zögern!

Mit diesen Maßnahmen verkürzen Sie die Heilungszeit deutlich und machen die Zeit bis zur vollständigen Genesung deutlich angenehmer.

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Häufig gestellte Fragen: Aphten richtig behandeln

Wie lange dauert es, bis eine Apthte abheilt?

Eine typische Apthte heilt innerhalb von 7 bis 14 Tagen ab. Größere Aphten können bis zu 3 Wochen dauern. Mit gezielter Behandlung, insbesondere durch eine Mundheilsalbe, verkürzen Sie diesen Zeitraum oft um mehrere Tage. Wenn eine Apthte länger als 3 Wochen andauert, sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen.

Sind Aphten ansteckend?

Nein, Aphten sind nicht ansteckend. Sie entstehen durch mechanische Verletzungen, Ernährung oder Stress – nicht durch Viren oder Bakterien, die weitergegeben werden könnten. Sie können daher normal Küssen, gemeinsam Besteck nutzen oder mit anderen Menschen zusammenleben, ohne dass diese sich anstecken.

Kann ich mit einer Apthte Zahnseide verwenden?

Ja, aber vorsichtig. Verwenden Sie Zahnseide sanft und meiden Sie die unmittelbare Umgebung der Apthte. Wenn die Apthte sich zwischen den Zähnen befindet, verzichten Sie kurzzeitig auf Zahnseide in diesem Bereich und nutzen Sie stattdessen Salzwasserspülungen. Aggressive Zahnseide kann Aphten vergrößern oder neue auslösen.

Können Aphten ein Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein?

In den meisten Fällen sind gelegentliche Aphten harmlos. Allerdings können wiederholte oder ungewöhnlich viele Aphten auf zugrunde liegende Probleme hinweisen – etwa auf Vitamin- oder Mineralstoffmangel, Zöliakie, Morbus Behçet oder ein geschwächtes Immunsystem. Bei chronischen Aphten sollten Sie einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen.

Welche Lebensmittel sollte ich bei Aphten meiden?

Während eine Apthte heilt, vermeiden Sie:

  • Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen, Mandarinen)
  • Tomaten und Tomatensaucen
  • Scharfe Gewürze und Chilischoten
  • Salzige Snacks und stark gesalzene Speisen
  • Sehr heiße Speisen und Getränke
  • Harte und spitze Lebensmittel (Nüsse, Kartoffelchips)

Diese Lebensmittel reizen die offene Wunde oder unterbrechen die Heilung. Bevorzugen Sie stattdessen weiche, lauwarme Speisen wie Joghurt, Suppen oder Brei.

Kann ich eine Zahnbürste bei Aphten nutzen?

Ja, aber verwenden Sie eine sehr weiche Zahnbürste und seien Sie sanft. Vermeiden Sie aggressive Zahnreinigung in der unmittelbaren Umgebung der Apthte. Es ist besser, den betroffenen Bereich mit Salzwasser zu spülen, anstatt ihn mit der Zahnbürste zu reinigen. Nach den Mahlzeiten ist eine sanfte Spülung ausreichend.

Helfen Mundwässer bei der Aphten-Behandlung?

Alkoholhaltige Mundwässer sollten Sie bei Aphten meiden – sie reizen die Wunde zusätzlich und können Schmerzen verstärken. Nutzen Sie stattdessen Salzwasserspülungen oder nicht-alkoholische Mundwässer. Salzwasser ist das zuverlässigste und sanfteste Mittel zur Desinfektion.

Wie trage ich eine Mundheilsalbe richtig auf?

Für optimale Ergebnisse:

  1. Spülen Sie Ihren Mund mit Salzwasser und trocknen Sie die betroffene Stelle
  2. Tragen Sie eine kleine Menge Salbe auf die Apthte auf
  3. Vermeiden Sie, die Stelle mit der Zunge zu reizen
  4. Warten Sie mindestens 15 Minuten, bevor Sie essen oder trinken
  5. Wiederholen Sie dies 3 bis 4 Mal täglich, besonders nach den Mahlzeiten

Eine Mundheilsalbe wirkt am besten in Kombination mit Salzwasserspülungen und guter Mundhygiene.

Quellen und Referenzen

  • Bundeszahnärztekammer (BZAEK): Empfehlungen zur Mundhygienepraxis und Prävention von Mundverletzungen – www.bzaek.de
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Informationen zu Nährstoffmangel und Mundgesundheit – www.bfr.bund.de
  • Zahnärztliche Fachverbände: Allgemeine Empfehlungen zur Aphten-Behandlung und Prävention

Rechtliche Hinweise

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Stand: 24.04.2026